Zahnarztpraxis Jürgen Dreiling
Lortzingstraße 6 12307 Berlin Deutschland
Als Amalgamalternative kommen Keramik- und Goldinlays in Frage. Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer und gute Biokompatibilität aus.
Desweiteren bietet sich auch das Anfertigen einer Kunststofffüllung (Compositefüllung) an. Diese Füllungsart ist sehr substanzschonend, zahnfarben und damit unauffällig. Die Lebensdauer ist bei Verwendung hochwertiger Kleber (Adhäsivsysteme) und Trockenlegungsmaßnahmen während des Einbringens der Füllung mit der eines Keramikinlays vergleichbar.
Wurzelkanalbehandlungen werden bei marktoten Zähnen oder Zähnen mit Entzündungen des Zahnmarks (Endodont oder “Nerv”) durchgeführt. Hierbei wird der organische Inhalt der Wurzelkanäle entfernt und der Hohlraum mittels spezieller Feilen erweitert und mit desinfizierenden Lösungen gereinigt.
Danach wird eine Wurzelfüllung in die Kanäle eingebracht. Anschließend erhält der Zahn eine Füllung, die die Wurzelfüllung im Kronenbereich abdeckt und eine Reinfektion des gereinigten Kanalsystems verhindert.
Da wurzelbehandelte Zähne frakturanfälliger sind, sollte zeitnah im Seitenzahnbereich eine Teil- oder Vollkrone die natürliche Zahnkrone stabilisieren. Mit den beschriebenen Maßnahmen können diese Zähne oft noch jahrelang in Funktion bleiben. Die Entstehung von Lücken wird vermieden oder solche Zähne können bei bereits vorhandenen Lücken noch als Pfeiler für festsitzenden Zahnersatz dienen.
Bei starker Zerstörung der Zahnsubstanz oder nach Wurzelkanalbehandlung reichen Füllungen in der Regel nicht mehr aus, um die Funktion des Zahnes auf Dauer zu gewährleisten.
Dann werden in Zusammenarbeit mit zahntechnischen Laboren künstliche Kronen angefertigt.
Bei kleinen und mittleren Lücken werden fehlende Zähne mit Hilfe von Brücken ersetzt. Hier sind je nach ästhetischem Anspruch von der Metallkrone bis zur Vollkeramikversorgung aus Zirkondioxidkeramik und Lithiumdisilikatkeramik verschiedene Lösungen möglich. Bei sehr ausgedehnten Lücken werden Teilprothesen mittels spezieller Kronenformen (Teleskope oder Geschiebe) an den Restzähnen befestigt. Bei völliger Zahnlosigkeit gibt es die Möglichkeit Totalprothesen herzustellen, die auf der Schleimhaut liegen. Ist der Halt unbefriedigend, können Implantate, also künstliche Wurzeln, einen besseren Sitz ermöglichen.
Neben der Karies (Zerstörung der Zahnhartsubstanz mit Bildung von ”Löchern“) gibt es eine zweite Erkrankung im Bereich des Kiefers und der Zähne, die einen Großteil der Bevölkerung betrifft, meistens aber aufgrund ihres oft chronischen und schmerzlosen Verlaufs spät entdeckt wird. Dann hat die Erkrankung bereits zu starken Schädigungen im Bereich des Zahnhalteapparates mit deutlichen Knochenverlusten um die Zahnwurzel geführt.
Lockerungen der Zähne und im ungünstigsten Fall auch der Verlust derselben sind die Folge. Diese als Parodontitis bezeichnete Erkrankung (früher auch als Parodontose bezeichnet) kann in der Regel nicht vollständig ausgeheilt werden und die Defekte bilden sich nicht oder nur in speziellen Fällen geringfügig zurück. Somit wird das frühe Erkennen und Therapieren dieser Zahnbetterkrankung sehr wichtig, damit die chronisch verlaufende Zerstörung des Zahnhalteapparates in noch frühen Stadien gestoppt wird und der Zahn weiter langfristig gute Dienste leisten kann.
Neben der regelmäßigen Zahnfleischtaschenkontrolle und dem Messen bestimmter Entzündungsparameter wird diese Erkrankung durch die gründliche Reinigung der Wurzeloberflächen (Kürettage) therapiert. Sowohl im Vorfeld als auch danach ist eine vierteljährliche professionelle Zahnreinigung zur Vorbereitung und zum Erhalt eines entzündungsfreien Zustandes wichtig.
Im Mund befindet sich eine Vielzahl von Mikroorganismen und Bakterien. Viele sind nützlich, manche aber schädlich, insbesondere wenn sie sich in Biofilmen auf den starren Oberflächen der Zahnhartsubstanzen organisieren können. Im Gegensatz zur Schleimhaut kann die Oberfläche der Zähne nicht regelmäßig erneuert werden und die Biofilme abstoßen. Insbesondere im Zahnzwischenraum oder bei bereits vorliegendem Abbau des Zahnhalteapparates entstehen Nischen, welche auch bei gründlicher häuslicher Mundhygiene nicht erreicht werden.
Im Rahmen der professionellen Zahnreinigung jedoch können die ungünstig gelegenen Regionen gesäubert werden und damit wird der immer wieder neu entstehende Biofilm zerstört. Dies kann ein erneutes Aufflammen oder eine Verschlechterung der Zahnbettentzündung verhindern bzw. verlangsamen. Der Erhalt der eigenen Zähne wird maßgeblich positiv unterstützt.
Bei Verlust von Zähnen können neben den konventionellen Methoden wie Brücken und Prothesen auch Implantate, also künstliche Wurzeln aus Titan zur Anwendung kommen. Hierbei werden einzelne Zähne wieder ersetzt, um Brücken zu vermeiden, oder mehrere endständige Zähne im Seitenzahnbereich rekonstruiert, um herausnehmbare Prothesen zu umgehen und eine komfortable festsitzende Versorgung zu erzielen. Nachdem die Implantate in Zusammenarbeit mit erfahrenen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen gesetzt wurden, erfolgt die prothetische Versorgung auf den Implantaten mit Kronen und Brücken (Suprakonstruktionen) in meiner Praxis.
Früherkennungsuntersuchungen ab dem 6. Lebensmonat und Individualprophylaxe-Maßnahmen bis zum 18. Lebensjahr unterstützen die Mundgesundheit von Kindern. Dabei können Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt werden. Es wird eine umfassende Aufklärung zu Ernährung, Zahnpflege und Fluoridierung angeboten. Der Berliner Kinderpass für den Zahnarzt ist seit 2009 im gelben ärztlichen Untersuchungsheft enthalten.
Zahnarztpraxis Jürgen Dreiling
Lortzingstraße 6 12307 Berlin Deutschland
Unsere Sprechzeiten
Impressum | Datenschutz | Powered by Sellwerk